Was kostet eine eigene Praxis?

Das ist eine der wichtigsten Fragen, die sich Existenzgründer stellen. Die kurze Antwort: Die Investitionskosten für eine Praxisgründung oder -übernahme sind hoch. Auf der anderen Seite haben niedergelassene Ärzte ausgezeichnete Verdienstmöglichkeiten. Im Vergleich zu Krankenhausärzten verdienen sie über einen Zeitraum von 25 bis 30 Jahren rund 30 % mehr.

Investitionskosten und Verdienstchancen

Substanzwert, Praxisaufschlag, Renovierung, Umbau und Anschaffung von Praxis­geräten: Die Investitionskosten, die für eine Praxis­gründung oder -übernahme anfallen, sind hoch. Ihnen stehen jedoch aus­ge­zeich­nete Verdienst­möglichkeiten für nieder­gelassene Mediziner gegenüber. Perspektivisch lohnt es sich daher oft sogar, mehr zu investieren. Denn Patienten legen großen Wert auf eine hoch­wertige Ausstattung und die neueste Medizin­technik. Investitionen in die Praxis sind daher Investitionen in die eigene Zukunft.

Quellen: apoBank, ZI, IDZ

Umsätze und Gewinne (West 2014)

Niedergelassene Ärzte dürfen sich auf sichere und beste Ein­kommens­perspektiven freuen. Das zeigt auch ein Blick in die jüngste Ver­gangenheit: Der durch­schnittliche Jahresgewinn betrug pro Praxis­inhaber in der Allgemein­medizin 174.141 €, in der Augen­heil­kunde 219.056 € und in der Labor­medizin 451.658 € (alte Bundes­länder im Jahr 2014). Festgelegte Budgets und Kranken­kassen­leistungs­sätze sorgen für mehr als eine solide Basis. Hinzu kommt: Patienten investieren immer häufiger selbst in ihre Gesund­heits­vor­sorge. Experten gehen daher davon aus, dass die Honorare der Vertrags­ärzte in den kommenden fünf Jahren um mehr als 10 % steigen.

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