Eine Praxis gründen wollte ich schon immer

Schon während der Ausbildung im Krankenhaus wusste Dr. Dr. Tobias Dierkes: „Irgendwann möchte ich mein eigener Chef sein“. Nicht einmal zwei Jahre nach der Facharztprüfung hat er seinen Plan verwirklicht. Wir haben mit dem Kieferchirurgen aus Andernach gesprochen – auch über die Finanzierung seiner Praxis.

Interview mit Dr. Dr. Tobias Dierkes

Frage: Man sieht, wie viel Herzblut in Ihren Räumen steckt. War es schon immer für Sie klar, dass Sie eine eigene Praxis haben möchten?
Dr. Dr. Tobias Dierkes: Ja, von Beginn an. Schon bei der Ausbildung im Krankenhaus war mir klar, dass ich irgendwann mein eigener Chef sein möchte. In der Klinik wurde man manchmal ausgebremst, etwa durch die strengen hierarchischen Strukturen und die Bürokratie. Mit einer eigenen Praxis hängt alles von mir ab –  ob ich es hinbekomme oder nicht.

Wie haben Sie auf die Niederlassung hingearbeitet? Gab es einen Punkt, an dem Sie sagten: Ich gehe das jetzt konkret an und starte durch?
Nach meiner Facharztprüfung vor zwei Jahren habe ich mich vermehrt umgeschaut und einfach nach einer guten Gelegenheit gesucht. Diese hat sich dann Anfang dieses Jahres geboten, dementsprechend habe ich mich für eine Praxisgründung entschieden. Aber jahrelang darauf hingearbeitet habe ich nicht, es war der richtige Moment.

 
 

„Bisher habe ich nur Vorteile erlebt,
genieße jetzt viel mehr Freizeit und bin mein eigener Chef –
 im Moment ist wirklich alles gut.“

 
 

Für viele ist Folgendes ein Angstthema bei der Niederlassung: „Wie stemme ich das finanzielle Risiko? Wie bekomme ich die Investitionssumme überhaupt zusammen?“ Wie sind Sie da vorgegangen?
Ich habe mir von allen beteiligten Parteien die zu erwartenden Kostenvoranschläge ein-geholt: vom Dentaldepot, vom Architekten, auch von einer Agentur, die das Marketing zur Eröffnung vorbereiten sollte – von jeder Partei habe ich im Vorhinein Kostenvoranschläge eingeholt. Danach habe ich mich an einen Berater gewendet, in dem Fall von der Deutschen Ärzte Finanz. Er hat mir mit der apobank zusammen einen entsprechenden Kredit vermittelt, zusammen haben wir die Gründung festgemacht.  

Gibt es auch etwas, was im Moment noch schwierig ist?
Noch, muss ich sagen, ist alles gut. Bisher habe ich keine großen Nachteile erlebt, nur Vorteile. Ich habe viel mehr Freizeit, bin mein eigener Chef. Vielleicht kommen die Nach-teile, wenn das Team größer wird und man sich um andere Dinge kümmern muss oder es dann innerhalb des Teams Probleme gibt. Aber noch ist alles gut, würde ich sagen.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der sich selbstständig machen möchte?
Man kann den Schritt in die Selbstständigkeit auf jeden Fall schaffen. Ich habe direkt am ersten Tag, an dem ich aufgemacht habe, zehn überwiesene Patienten gehabt, und es ging jeden Tag bergauf. Ich bin jetzt schon über eine Woche im Voraus ausgebucht, obwohl ich erst seit vier Monaten behandle. Wenn man sich ein bisschen reinkniet und freundlich ist, dann kann man viel erreichen.

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